lokal - Stadt Bülach

 

Jagdschiessanlage

Zum Schutz der Tiere müssen neu alle Jäger und Wildhüter alle 2 Jahre eine 100% Treffsicherheit ausweisen können. Früher waren es alle 8 Jahre, 75% Treffsicherheit.

Der Kanton Zürich braucht hierzu nun eine neue Jagdschiessanlage. Die Baudirektion hat zusammen mit dem Ingenieurbüro Basler & Hofmann die Kriterien für den neuen Standort definiert.

Geplant werden im nördlichen Zipfel des Hardwaldes diverse 50-300m Schiessanlagen und Tontauben-Schiessanlagen.

Das Areal gehört der Bauunternehmen Eberhard AG, welche nach den Angaben von Urs Philipp eine Absichtserklärung abgegeben hat, das Gelände zur Verfügung zu stellen.

Die Treffsicherheit wird auf den 50-300m Schiessständen trainiert und geprüft. Tontaubenschiessen gehört nicht zum Prüfungs-Programm.

Zum Lärm-Schutz der Anwohner können die benötigen 50-300m Schiessstände untertag oder überdacht gebaut werden.

Die Tontaubenschiessanlagen werden überirdisch gebaut. Diese stehen während 7 Tagen in der Woche jeweils bis in den Abend hinein zur Verfügung. Kommerzielle Interesse stehen hier im Vordergrund. Die Anwohner rings um die Anlage bis nach Bülach wie auch das Wild selbst können nur unzureichend von dieser Lärm Emission geschützt werden.

Um sich selbst ein Bild zur Situation zu machen laden wir Sie ein die nächsten Links zu besuchen:

Schiessanlage gerät unter Beschuss NZZ 16.11.2011

Eintrag im Kantonalen Richtplan, Gesamtüberprüfung Kantonaler Richtplan: Ergänzung zur Jagdschiessanlage Bülach wird öffentlich aufgelegt 10.11.2011

Anfrage der EVP an den Stadtrat 14.11.2011

Jagdportal Jagd & Umwelt, News - Embrach-Ersatz, 22.09.2011

Kägi will neue Jagdschiessanlage in Bülach bauen, Tagesanzeiger 16.09.2011

Folienpräsentation von Urs J. Philipp, Leiter Fischerei- und Jagdverwaltung des Amts für Landschaft und Natur 15.09.11

Referat von Regierungsrat Markus Kägi, Baudirektor mit Interview

Medienmitteilung des Kt. Zürich, Kanton plant neue Jagdschiessanlage in Bülach 16.09.11

 

EVP - Lokalpolitik

Die EVP-Fraktion hat sich in der letzten Amtsdauer zum Beispiel

  • für den Umbau des Alters- und Pflegeheims Rössligasse (die nächsten Projekte Grampen 2 und Gstückt sind in Arbeit)
  • für mehr Kinderbetreuungsplätze
  • für die Umsetzung des Kulturkonzepts (Kulturbeauftragten und Leistungsvereinbarung Guss-8180)

eingesetzt.

Die EVP-Fraktion findet auch, dass

  • sowohl im Sport- und im Kulturbereich gute Rahmenbedingungen vorhanden sein sollen und darum prüft und unterstützt sie massvolle Vorlagen aus beiden Bereichen.
  • die Arbeitssituation der heute dezentralen Arbeitsplätze der Verwaltung verbessert werden soll. Der neuste Vorschlag wurde positiv aufgenommen.
  • dass die Schulraumsituation sowohl in der Primarschule und Sekundarschule überprüft und angepasst werden muss.
  • all die anstehenden Aufgaben, welche die Stadt lösen muss und die momentane Lage (zu erwartenden Einbruch der Steuereinnahmen) es nicht rechtfertigen, den Steuerfuss zu senken.

Die aufgeführte Liste ist nicht vollständig. Viel Arbeit in der Lokalpolitik läuft hinter den Kulissen. Die Behördenmitglieder müssen sich in allen Gremien ständig den aktuellen Fragen stellen, entscheiden, kommende Entwicklungen erkennen und Lösungen vorschlagen und auch umsetzen. Dies ist nicht alles in Schlagworte zu fassen. EVP-Behördenmitglieder haben bis heute und wollen auch in Zukunft für die Bewohner der Stadt Bülach einen Beitrag leisten.